Review:
Hier eine kleine Review zu Unpacking und A Little to the left. Ich mach beide einfach in einem, da sie für mich in die selbe Kategorie an Spiel kommen.
Es handelt sich bei Beiden, um Games, bei denen man immer wieder vor eine kleine Challenge gestellt wird und sich dabei so viel Zeit lassen kann, wie man will. Es geschieht alles in einer sehr ruhigen und entspannenden Atmosphäre. Zuvor hatte ich mich sehr wenig an solche Spielen probiert und war überrascht, wie angenehm und beruhigend ich es fand, sie zu spielen.
Ich würde sagen, der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Spielen ist, dass es bei A Little to the left vorher festgelegte Lösungen gibt, die es zu finden gilt und man bei Unpacking die Freiheit hat, etwas so zu sortieren, wie man möchte und es somit keine eindeutige Lösung gibt.
Die vorher genannte "Challenge", die es bei Unpacking zu überwinden gilt, ist einmal alle Objekte an den richtigen Ort zu bringen und dazu dann Plätze für alles zu finden, sodass man zufrieden mit der Ordnung ist. Witzigerweise hatte ich vor einer guten Weile schonmal kurz Unpacking über den Gamepass angespielt und war total verwirrt, was man in dem Spiel macht und woher der Ansporn kommen soll einen Auspack-Simulator zu spielen. Dieses mal konnte ich jedoch erkennen, wie das finden einer Ordnung eine Herausforderung ist, da man sich selbst mit dieser zufriedenstellen muss.
Ich muss jedoch sagen, dass für mich nicht jedes Level den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Denn es hat sich häufiger so angefühlt, dass man nur alles so vollstopfen muss, sodass alles einen Platz in einem Schrank hat. Während das auf jeden Fall eines der Herausforderung eines wirklichen Umzuges ist - das man Stauraum für all sein Zeug findet - hat dieser Part mir nicht so viel Spaß bereitet. Ich war halt mehr down dafür, Sockenschubladen oder Bücherregale nach Farben zu sortieren oder eine schöne Aufstellung für alle Figuren zu finden, als einen Kleiderschrank irgendwie bis zum Rand zu füllen. So hatte ich dann bei volleren Level auch nichtmehr so viel Lust alles zu sortieren.
A Little to the Left hatte mir im dem Bereich dann mehr zugesagt. Ich finde die Level in dem Spiel sind meistens gut zu vergleichen zu einem Puzzle (also das mit den vielen Einzelteilen, die man zu einem Bild zusammensetzt). Man muss dann halt Werkzeugkisten oder Regale sortieren und es hat alles einen exakten Platz, wo es hingehört. Ich selbst bin auch großer Puzzle-enjoyer, somit haben mir diese Level viel Freude bereitet zu lösen. Es gibt dann aber auch noch die Level, die mehrere Lösungen haben. Während ich diese eine super coole Idee finde, hatte ich dann doch häufiger Schwierigkeiten dort alle Lösungen zu finden. Man kann sich dafür auch einen Hinweis geben lassen. Ich habe mich zwar nicht davor gescheut einen Hinweis zu nehmen, da ich eine angenehme Spielerfahrung haben wollte und das würde ich euch auch empfehlen zu tun, aber es sich halt dennoch nicht so geil angefühlt. Da haben mit diese Puzzleartigen Level schon besser gefallen.
Eine coole Sache, die ich noch erwähnen wollte war, dass es bei A Little to the Left auch ein tägliches Level gibt. Auch wenn das meistens eine recyclete Idee von den main Leveln ist, mache ich das derzeit trotzdem sehr gerne zur Beruhigung vor dem Schlafengehen.
Beide Spiele hatten natürlich auch ein paar Situationen, über die man sich aufregen könnte. Sei es jetzt, dass man in Unpacking nicht versteht, wo ein Gegenstand hin soll, weil man nicht genau weiß, was das ist und dann etliche Plätze ausprobieren muss oder dass die Interaktion mit gewissen Dingen in A Little to the Left nicht immer gut funktioniert hat. Aber untimativ waren diese Dinge immer so minimal, dass man darüber hinwegsehen kann oder sie auch als Dummheit meinerseits abtun könnte ;).
Insgesamt würde ich A Little to the Left eine 8/10 geben und Unpacking eine 7/10. Ich hatte auf jeden Fall mehr Spaß an A Little to the Left und es wäre auch das Spiel zu dem ich eher zurückgehen würde (bzw auch schon zurückgehe). Dafür hatte Unpacking dazu noch andere Gimmicks, wie dass man das Leben einer Person durch die Umzüge verfolgt, was die Level in eine Geschichte zusammengesetzt hat, die die Experience nochmal versüßt haben. Aber egal, wie ich die jetzt numerisch bewertet habe, bin ich froh beide Gespielt zu haben, da ich sehen konnte, wie ich durch solche Sachen mich besser vom Stress des Lebens beruhigen kann. Und wenn ihr denkt, dass euch sowas zusagen könnte, dann sind das auf jeden Fall zwei Spiele, die ich empfehlen kann.
Danke fürs Lesen <3
